Die Fachklinik Römerhaus steht an einem geschichtsträchtigen Ort. Schon die Römer wussten um die Heilwirkung der Quellen in der Nähe von Sulzbrunn. Die Geschichte des modernen Jodbades Sulzbrunn begann allerdings erst im Jahre 1938.
Damals ging der Fall eines Wirtes wie ein Lauffeuer durch die Lande, der durch regelmäßige Einnahme des jodhaltigen Wassers von seinem Kropf befreit wurde. Veröffentlichungen in zahlreichen Zeitungen führten zu einem regelrechten Ansturm auf das Quellwasser. Es wurde in Flaschen abgefüllt und per Post bis nach England, Polen und Russland versandt. Ein Hotel wurde gebaut, welches siebzig Gästen Platz bot.
Im Jahre 1960 erwarb das Diakonissen-Mutterhaus Hensoltshöhe in Gunzenhausen das Gebäude und baute es zu einer Heilstätte für suchtkranke Männer aus.
Heute ist aus der ehemaligen „Heilstätte“ eine Fachklinik für Suchtkranke geworden mit einem, nach aktuellen Erkenntnissen ausgerichteten, umfangreichen therapeutischen Angebot.
In unserer Einrichtung werden ausschließlich Männer behandelt. Wir sehen dies nicht als einen Rückfall in überholte Formen der Geschlechtstrennung, sondern als eine Chance, in besonderer Weise auf die Schwierigkeiten von suchtkrank gewordenen Männern in unserer Gesellschaft einzugehen.
In der Fachklinik Römerhaus werden alkohol- und medikamentenabhängige Männer im Alter von 18 bis 75 Jahren behandelt. Aufgenommen werden auch:
Behandlungsschwerpunkte: Alkoholabhängigkeit und pathologisches Spielen (Spielsucht) bei männlichen Patienten. Konzept: Langjährige praktische und wissenschaftliche Erfahrung;
Austausch und offene Kommunikation mit Patienten, Mitarbeitern, Ärzten, Fachkliniken, Kostenträgern, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen.
Therapiekonzept Fachklinik Römerhaus
Kombitherapie Fachklinik Römerhaus